Hey MĂ€nner,
es ist wieder soweit â die Diskussion ist zurĂŒck:
Deutschland soll wieder einen Wehrdienst bekommen.
Pflicht, Ordnung, Disziplin.
Und natĂŒrlich: âStĂ€rkung der Gesellschaft.â
Klingt gut, oder? Bis man genauer hinschaut.
Und meistens sind es genau die, die laut nach Pflicht rufen, die nie selbst eine Uniform getragen haben.
Nie im Schlamm lagen, nie eine Waffe in der Hand hatten, aber wissen, was âder Jugend guttun wĂŒrdeâ.
Ich sag dir ehrlich: Ich hab mich damals mustern lassen.
Und ich fandâs schlimm.
Nicht wegen des Dienstes â sondern wegen der Situation.
Ich fĂŒhlte mich entblöĂt, ausgeliefert, fremdbestimmt.
So, als wÀre mein Körper eine Sache, die begutachtet werden darf.
Das war kein Moment des Stolzes, sondern einer, der mir unangenehm blieb.
Ich hab dann meinen Zivildienst gemacht.
Und ich war stolz darauf.
Weil ich etwas Sinnvolles getan habe.
Weil ich Menschen geholfen habe â statt Befehle zu befolgen.
Darum nervt mich die aktuelle Debatte.
Sie tut so, als ginge es um âPflichtbewusstseinâ â aber eigentlich gehtâs um Kontrolle.
Und weiĂt du, was mich am meisten Ă€rgert?
Dass wieder nur ĂŒber junge MĂ€nner gesprochen wird.
Wenn es ernst gemeint wĂ€re, mĂŒsste man das Grundgesetz Ă€ndern â und den Dienst fĂŒr alle Geschlechter verpflichtend machen.
Alles andere ist Ungleichbehandlung mit Uniform.
Ich hab Respekt vor jedem, der freiwillig dient.
Aber ich habe keinen Respekt vor Zwang.
Denn Zwang erzeugt keine Werte â er tötet sie.
Wenn wir wirklich etwas fĂŒr unsere Gesellschaft tun wollen,
dann lasst uns Menschen stĂ€rken, die Verantwortung ĂŒbernehmen, weil sie wollen â nicht, weil sie mĂŒssen.
Ich sage klar: Kein neuer Wehrdienst.
Nicht, solange die lautesten BefĂŒrworter selbst nie im Kasernenbett lagen.
Und nicht, solange Freiheit das ist, was man anderen abverlangt â aber selbst nie riskiert hat.
Danke fĂŒrs Lesen â starke Gedanken brauchen starke MĂ€nner.
Und falls du daran zweifelst: StĂ€rke steckt in dir. Vertraue darauf â und zeig es.
Bleib Echt. Bleib Du! đ§Ą
Man liest sich.
JĂŒrgen
Hey MĂ€nner,
es ist wieder soweit â die Diskussion ist zurĂŒck:
Deutschland soll wieder einen Wehrdienst bekommen.
Pflicht, Ordnung, Disziplin.
Und natĂŒrlich: âStĂ€rkung der Gesellschaft.â
Klingt gut, oder? Bis man genauer hinschaut.
Und meistens sind es genau die, die laut nach Pflicht rufen, die nie selbst eine Uniform getragen haben.
Nie im Schlamm lagen, nie eine Waffe in der Hand hatten, aber wissen, was âder Jugend guttun wĂŒrdeâ.
Ich sag dir ehrlich: Ich hab mich damals mustern lassen.
Und ich fandâs schlimm.
Nicht wegen des Dienstes â sondern wegen der Situation.
Ich fĂŒhlte mich entblöĂt, ausgeliefert, fremdbestimmt.
So, als wÀre mein Körper eine Sache, die begutachtet werden darf.
Das war kein Moment des Stolzes, sondern einer, der mir unangenehm blieb.
Ich hab dann meinen Zivildienst gemacht.
Und ich war stolz darauf.
Weil ich etwas Sinnvolles getan habe.
Weil ich Menschen geholfen habe â statt Befehle zu befolgen.
Darum nervt mich die aktuelle Debatte.
Sie tut so, als ginge es um âPflichtbewusstseinâ â aber eigentlich gehtâs um Kontrolle.
Und weiĂt du, was mich am meisten Ă€rgert?
Dass wieder nur ĂŒber junge MĂ€nner gesprochen wird.
Wenn es ernst gemeint wĂ€re, mĂŒsste man das Grundgesetz Ă€ndern â und den Dienst fĂŒr alle Geschlechter verpflichtend machen.
Alles andere ist Ungleichbehandlung mit Uniform.
Ich hab Respekt vor jedem, der freiwillig dient.
Aber ich habe keinen Respekt vor Zwang.
Denn Zwang erzeugt keine Werte â er tötet sie.
Wenn wir wirklich etwas fĂŒr unsere Gesellschaft tun wollen,
dann lasst uns Menschen stĂ€rken, die Verantwortung ĂŒbernehmen, weil sie wollen â nicht, weil sie mĂŒssen.
Ich sage klar: Kein neuer Wehrdienst.
Nicht, solange die lautesten BefĂŒrworter selbst nie im Kasernenbett lagen.
Und nicht, solange Freiheit das ist, was man anderen abverlangt â aber selbst nie riskiert hat.
Danke fĂŒrs Lesen â starke Gedanken brauchen starke MĂ€nner.
Und falls du daran zweifelst: StĂ€rke steckt in dir. Vertraue darauf â und zeig es.
Bleib Echt. Bleib Du! đ§Ą
Man liest sich.
JĂŒrgen
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