Finanzen

Umfrage: Die eigene Ferienimmobilie ist begehrt

Immer mehr Menschen wünschen sich unter dem Eindruck der Corona-Krise ein eigenes Ferienhaus oder eine eigene Ferienwohnung. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Postbank Immobilien. Vor allem Familien liebäugeln mit dem Zweitwohnsitz.

Ein Häuschen am Timmendorfer Strand oder eine Wohnung am Bodensee – die eigene Bleibe in einer Urlaubsregion ist derzeit sehr begehrt. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag von Postbank Immobilien meint rund jeder zweite Deutsche (49 Prozent), dass die eigene Ferienimmobilie in Deutschland durch die Pandemie attraktiver geworden ist. Und bei knapp jedem Vierten (24 Prozent) hat die Corona-Krise den Wunsch nach einer eigenen Ferienimmobilie vergrößert. Unter den Befragten mit minderjährigen Kindern trifft dies sogar auf jeden Dritten (33 Prozent) zu. „Während der Corona-Krise haben besonders Familien unter den Einschränkungen des Lockdowns gelitten. Vor allem Stadtbewohner empfanden die eigenen Wohnverhältnisse als beengt. Die Pandemie hat daher bei vielen Familien den Wunsch nach einem eigenen Rückzugsort im Grünen oder auf dem Land verstärkt“, erläutert Florian Schüler, Sprecher der Geschäftsführung von Postbank Immobilien.

Zweites Zuhause

Laut Umfrage würden rund 28 Prozent der Deutschen mit minderjährigen Kindern gerne eine eigene Ferienimmobilie besitzen. Im Durchschnitt hegt jeder sechste Befragte (16 Prozent) diesen Wunsch. Zehn Prozent der Familien besitzen bereits ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung – das sind doppelt so viele wie im Durchschnitt (fünf Prozent). „Eine eigene Ferienimmobilie ist für Familien mit kleinen Kindern oft wie ein zweites Zuhause. Hier sind sie unter sich, in einem gewohnten Umfeld und können die Immobilie ganz nach ihren Bedürfnissen ausstatten. In der Regel ist die Ferienwohnung naturnah gelegen und bietet attraktive Spielmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten, die am Hauptwohnsitz so meist nicht vorhanden sind“, sagt Florian Schüler.

Eine lohnende Investition

Der Postbank Immobilien Experte erklärt den Wunsch nach einer Ferienimmobilie aber auch mit einer nüchternen Kalkulation: „Urlaub ist teuer – besonders für Familien mit schulpflichtigen Kindern, die ihren Urlaub nur in der Hochsaison buchen können. Statt jedes Jahr stattliche Summen für ein Hotelzimmer oder ein gemietetes Apartment auszugeben, kann man durch den Kauf einer Ferienimmobilie Vermögen aufbauen und unter Umständen sogar Mieteinnahmen erzielen.“ Voraussetzung sei allerdings, dass eine solide Finanzierung gewährleistet werden kann – wie bei jedem Immobilienerwerb.

Deutschland ist beliebt

Als Standort für die eigene Ferienimmobilie favorisieren Familien vor allem Deutschland: 44 Prozent der Befragten mit minderjährigen Kindern wählen eine deutsche Urlaubsregion. Im Durchschnitt aller Befragten liegt das europäische Ausland (45 Prozent) vorn. Unter den Familien wünschen sich 39 Prozent hier ein Feriendomizil. „Die schnelle und gute Erreichbarkeit einer Ferienimmobilie ist für Familien mit kleinen Kindern ein entscheidendes Kaufkriterium. Ziele in Deutschland sind unkompliziert und schnell mit dem Auto oder der Bahn zu erreichen. Und liegt die Ferienimmobilie in der Nähe des Hauptwohnsitzes, kann man sie deutlich häufiger nutzen – zum Beispiel für regelmäßige Wochenendausflüge“, sagt der Experte von Postbank Immobilien.

Informationen zur Umfrage:

In einer repräsentativen Online-Befragung interviewte YouGov im Auftrag der Postbank zwischen dem 11. und 14. Februar 2022 insgesamt 2.135 Befragte ab 18 Jahren.

Quelle: Postbank

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