Fashion & Body

Auf den Schlips getreten

Jürgen Reschop in seinem Münchner Attelier | Bildrechte: KingsmanHouse

Maßschneider Jürgen Reschop erklärt die Aussagekraft einer Krawatte in Onlinemeetings

Der Anlass einer virtuellen Zusammenkunft entscheidet über die passende Kleiderwahl. Bei einem lockeren Brainstorming mit den Kollegen herrschen andere Regeln als bei einem internationalen Meeting. Bei einem offiziellen Treffen sichert ein schlichtes Hemd mit einer edlen Krawatte einen starken ersten Eindruck und trägt nicht zu sehr auf. Maßschneider Jürgen Reschop von KingsmanHouse mit mehr als 25-jähriger Erfahrung weiß, welche Aussagekraft die Krawatte mit sich bringt und was bei Meetings zu beachten ist. Grundsätzlich gilt: Je offizieller der Anlass, desto formeller sollte das Erscheinungsbild sein – sowohl offline als auch online.

Wir strahlen aus, was wir tragen

„Mit Schlips wirken Männer elegant, selbstbewusst und kultiviert“, so der Kenner. Die Krawatte gehört zu den wichtigsten Accessoires des modernen, korrekt gekleideten Mannes und steht gleichbedeutend für seine Visitenkarte und als Symbol für Zugehörigkeit. Sie ordnet die gesellschaftliche Stellung des Trägers und präsentiert sich als akzentuiertes Detail, welches die Identität des Trägers betont.

Unruhe im Bild vermeiden

Bei Videokonferenzen berücksichtigen Kenner die modische Netiquette: Dazu gehört die Vermeidung von sehr feinen als auch sehr großflächigen Mustern, sei es beim Hemd- oder bei der Krawattenwahl. Hier kommt es am Bildschirm leicht zu farblichen Verzerrungen und dem sogenannten Moiré-Effekt. Er entsteht immer dann, wenn sich zwei Raster überlagern. Das Muster des Kleidungsstücks selbst und das Raster des Bildsensors der Videokamera. “Problematisch sind hier sehr kleine Muster wie feine Streifen, Karos oder Fischgrat. Diese flirren leicht vor der Kamera und irritieren Betrachter”, so der Fachmann. Einfarbige Kleidungsstücke erweisen sich bei Onlinemeetings als die bessere Wahl.

Hintergrund und gute Beleuchtung beachten

Farbe und Muster der Kleidung dürfen dem Hintergrund nicht zu sehr ähneln. Bei Kunstlicht im Homeoffice erscheinen Videobild und Kleidung oftmals dunkler als in Wirklichkeit. Somit kann Dunkelblau, Dunkelbraun oder eine andere gedämpfte Farbe schnell wie Schwarz aussehen. Dies wirkt kalt, trist und wenig dynamisch. Jetzt zum Frühling eignen sich daher helle, freundliche Farben wie Orange, Hellblau, Rosa oder Hellgrün. Farblich gut abgestimmte Krawatten, bestenfalls in einem Komplementärton, unterstreichen den stilvollen Look.

Mehr Informationen auf www.kingsmanhouse.com

Quelle: KingsmanHouse

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