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Alles im Griff: Der richtige Handschutz beim Rollerfahren

Die Handschuhe müssen richtig sitzen. Nur dann bieten sie ausreichend Schutz und die Protektoren verrutschen auch nicht im Falle eines Sturzes. Quelle: Peugeot Motocycles

Textil, Leder oder Kunstfaser – welches Material und welches Modell für welche Bedürfnisse? Peugeot Motocycles gibt Tipps

Neben Helm und festem Schuhwerk gehören Handschuhe zur Grundausstattung beim Rollerfahren. Sie halten warm und trocken und schützen vor Verletzung beim Sturz. Wer sich für den Herbst ein neues Paar zulegen möchte, hat die Qual der Wahl – das Angebot an Roller-Handschuhen ist groß. Sebastian Menges, Vertriebskoordinator Ersatzteile & Zubehör bei Peugeot Motocycles, weiß: „Handschuhe sind beim Rollerfahren aus unserer Sicht Pflicht. Um bei der Auswahl jedoch das passende Modell zu finden, ist es ratsam, die eigenen Fahrgewohnheiten zu kennen: Cruise ich vor allem in der City oder unternehme ich auch mal größere Touren? Brauche ich die Handschuhe nur für kurze Schönwetterfahrten oder auch bei Regen und auf längeren Strecken? Danach sollte ich mich beim Kauf richten.“ Welche Roller-Handschuhe es gibt und worauf beim Kauf geachtet werden sollte, weiß Peugeot Motocycles.

Handschuh ist nicht gleich Handschuh

Wer sich neue Roller-Handschuhe zulegen möchte, trifft auf eine breite Auswahl. Es gibt Modelle für Sommer und Winter, mit kurzen und langen Stulpen über dem Handgelenk, in allen Größen und in unterschiedlichen Farben und Materialien. Manche Fingerhandschuhe bieten nicht nur Schutz, sondern daneben noch zusätzliche Extras. So gibt es bei einigen Modellen einen Visierwischer für gute Sicht bei Regen oder ein spezielles Leder am Zeigefinger zum Bedienen des Smartphones. Worauf am Ende die Wahl fällt, entscheidet der Geschmack – aber nicht nur. Denn einige grundlegende Kriterien gelten für jeden Handschuhkauf. Allem voran: Die Passform muss stimmen. Das ist dann der Fall, wenn Hände und Finger sich leicht bewegen lassen und das Innenfutter beim Abstreifen nicht herausgezogen wird. Ist das Modell zu eng, können die Hände zu kribbeln beginnen oder sogar taub werden. Mit einem Klettverschluss an Handgelenk und an der Stulpe wird die richtige Weite eingestellt – so sitzt der Handschuh straff am Handgelenk.

Polsterungen, sogenannte Protektoren, dienen dem zusätzlichen Schutz besonders sensibler Handpartien. Die Protektoren befinden sich an Handballen und Handrücken, teilweise auch an den Handaußenkanten. Viele Handschuhe verfügen zudem über einen Knöchelschutz aus Hartplastik. Auch hier gilt: Der Handschuh muss gut sitzen. Die besten Protektoren können nicht schützen, wenn sie beim Sturz verrutschen.

Das richtige Material für jedes Wetter

Leder, Textil, Kunstfaser oder ein Material-Mix – auch hier hängt die Wahl vom Einsatz ab. Wer im Sommer entspannt durch die City fährt, wählt einen textilen Sommerhandschuh, der durch seinen hohen Stretch-Anteil besonders elastisch und luftdurchlässig ist. Bei Modellen mit atmungsaktiver Membran wird die Feuchtigkeit von innen nach außen abgeleitet und so das Schwitzen verringert. Ein Handschuh aus Kunstfaser eignet sich für die Zwischensaison und für kurze Strecken: Er hält Wind ab und schützt, wenn es kühler wird. Für den Winter sind die meisten Modelle aus Leder, aus Textil oder einem Mix aus beidem. Diese Materialien sind atmungsaktiv, wasser- und winddicht. Und wer es ganz bequem mag, besorgt sich Allwetterhandschuhe: Diese Modelle sind mit einer atmungsaktiven, wasserdichten Membran und einem leichten Innenfutter ausgestattet und für jeden Tag geeignet.

Quelle: Peugeot Motocycles

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