Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Für Allergikerinnen und Allergiker bedeutet die warme Jahreszeit jedoch oft eine besondere Belastung.
Gräser- und Getreidepollen zählen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen und können typische Beschwerden wie Niesen, tränende Augen, eine laufende oder verstopfte Nase und Atemwegsprobleme verursachen. Die Folgen reichen von Einschränkungen im Berufsalltag bis hin zu verminderter Lebensqualität in der Freizeit.
Der Sommer ist Hochsaison für Allergien
Sonniges, trockenes und windiges Wetter schafft ideale Bedingungen für die Verbreitung von Pollen. Steigende Temperaturen und intensives Sonnenlicht fördern das Pflanzenwachstum und sorgen dafür, dass mehr Pollen freigesetzt werden. Viele Allergiker*innen berichten daher über deutlich früher einsetzende Beschwerden, die auch länger anhalten als noch vor einigen Jahren.
Klimawandel verlängert die Pollensaison
Dass viele Betroffene heute früher und länger unter Pollenflug leiden, ist nicht nur eine persönliche Wahrnehmung. Fachleute beobachten seit Jahren, dass sich Blüh- und Pollenzeiten durch steigende Temperaturen verändern. Das Bundesumweltministerium weist darauf hin, dass sich die Pollensaison in Deutschland bereits verlängert hat, weil zahlreiche Pflanzen früher blühen und länger Pollen freisetzen.[1]
Die Daten des Lancet Countdown zu Gesundheit und Klimawandel 2026 zeigen dazu, dass der Pollenflug vieler allergieauslösender Pflanzen heute ein bis zwei Wochen früher beginnt als noch in den 1990er Jahren. Teilweise fällt die Pollensaison intensiver aus und die Pollenbelastung steigt um 15 bis 20 Prozent, heißt es.[2]
Der aktuelle Sommer bietet Allergenen optimale Bedingungen
Im Juni gab es deutschlandweit eine Hitzewelle und auch der Juli startete bereits mit einigen warmen Tagen. Damit Allergikerinnen und Allergiker die kommenden Wochen möglichst beschwerdearm genießen können, empfiehlt die BarmeniaGothaer einige einfache Maßnahmen:
• Aktivitäten nach Möglichkeit an die tägliche Pollenbelastung anpassen. Informationen liefern beispielsweise Pollenkalender oder Pollenradare.
• Nach dem Aufenthalt im Freien die Kleidung wechseln und Haare waschen, um Pollen nicht in Wohn- und Schlafräume zu tragen.
• Möglichst bei kühleren Temperaturen oder nach einem Regenschauer lüften statt während heißer und trockener Tageszeiten.
• Mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin über eine Hyposensibiliserung sprechen. Diese Immuntherapie kann die Beschwerden langfristig reduzieren.
• Symptome frühzeitig ärztlich abklären lassen und sich zu geeigneten Medikamenten beraten lassen.
Gemeinsam vorsorgen und Betroffene unterstützen
Auch Arbeitgeber, Schulen und Kindertagesstätten können dazu beitragen, die Belastung für Allergikerinnen und Allergiker zu reduzieren. Dazu gehören beispielsweise angepasste Lüftungszeiten oder Rücksichtnahme bei Aktivitäten im Freien während Phasen hoher Pollenbelastung.
Gleichzeitig zieht es viele Menschen gerade im Sommer nach draußen – sei es in Cafés, Parks, zum Sport im Freien oder in den Urlaub. Treten Beschwerden unerwartet auf oder verschlimmern sie sich, kann ein Arztbesuch notwendig werden.
Besonders hilfreich kann dann eine telemedizinische Beratung sein. „Gerade im Urlaub, in ungewohnten Umgebungen, ist unser Körper neuen Umwelteinflüssen ausgesetzt, die allergische Reaktionen auslösen oder verstärken können“, sagt Thomas Wöhler, Betriebsarzt der BarmeniaGothaer. „Sprachbarrieren, eine ungewohnte Infrastruktur des Gesundheitssystems oder lange Wege können einen Arztbesuch im Ausland erschweren. Zu einer guten Vorsorge gehört deshalb auch, sich auf solche Situationen vorzubereiten. Eine einfache Lösung kann hier die Telemedizin sein.“
Medizinische Hilfe immer mit dabei
Per Telemedizin haben Betroffene rund um die Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen Zugang zu qualifizierten Ärztinnen und Ärzten. In einer Online-Sprechstunde können Beschwerden besprochen und erste medizinische Empfehlungen eingeholt werden.
Kundinnen und Kunden der Barmenia Krankenversicherung mit einer Krankheitskostenvollversicherung oder einer Auslandsreisekrankenversicherung können diesen Service ohne zusätzliche Gebühren nutzen. Darüber hinaus bietet der Versicherer mit dem MediApp-Tarif die Möglichkeit, telemedizinische Leistungen gezielt abzusichern.
Informationen finden sich unter www.barmeniagothaer.de
[1] https://www.bundesumweltminist…
[2] https://www.thelancet.com/jour…
Quelle: BarmeniaGothaer Gruppe
Die dargestellten Informationen dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung oder Behandlung. Aussagen zu Versicherungsleistungen beziehen sich auf das genannte Unternehmen und die jeweils geltenden Tarifbedingungen.
Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Für Allergikerinnen und Allergiker bedeutet die warme Jahreszeit jedoch oft eine besondere Belastung.
Gräser- und Getreidepollen zählen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen und können typische Beschwerden wie Niesen, tränende Augen, eine laufende oder verstopfte Nase und Atemwegsprobleme verursachen. Die Folgen reichen von Einschränkungen im Berufsalltag bis hin zu verminderter Lebensqualität in der Freizeit.
Der Sommer ist Hochsaison für Allergien
Sonniges, trockenes und windiges Wetter schafft ideale Bedingungen für die Verbreitung von Pollen. Steigende Temperaturen und intensives Sonnenlicht fördern das Pflanzenwachstum und sorgen dafür, dass mehr Pollen freigesetzt werden. Viele Allergiker*innen berichten daher über deutlich früher einsetzende Beschwerden, die auch länger anhalten als noch vor einigen Jahren.
Klimawandel verlängert die Pollensaison
Dass viele Betroffene heute früher und länger unter Pollenflug leiden, ist nicht nur eine persönliche Wahrnehmung. Fachleute beobachten seit Jahren, dass sich Blüh- und Pollenzeiten durch steigende Temperaturen verändern. Das Bundesumweltministerium weist darauf hin, dass sich die Pollensaison in Deutschland bereits verlängert hat, weil zahlreiche Pflanzen früher blühen und länger Pollen freisetzen.[1]
Die Daten des Lancet Countdown zu Gesundheit und Klimawandel 2026 zeigen dazu, dass der Pollenflug vieler allergieauslösender Pflanzen heute ein bis zwei Wochen früher beginnt als noch in den 1990er Jahren. Teilweise fällt die Pollensaison intensiver aus und die Pollenbelastung steigt um 15 bis 20 Prozent, heißt es.[2]
Der aktuelle Sommer bietet Allergenen optimale Bedingungen
Im Juni gab es deutschlandweit eine Hitzewelle und auch der Juli startete bereits mit einigen warmen Tagen. Damit Allergikerinnen und Allergiker die kommenden Wochen möglichst beschwerdearm genießen können, empfiehlt die BarmeniaGothaer einige einfache Maßnahmen:
• Aktivitäten nach Möglichkeit an die tägliche Pollenbelastung anpassen. Informationen liefern beispielsweise Pollenkalender oder Pollenradare.
• Nach dem Aufenthalt im Freien die Kleidung wechseln und Haare waschen, um Pollen nicht in Wohn- und Schlafräume zu tragen.
• Möglichst bei kühleren Temperaturen oder nach einem Regenschauer lüften statt während heißer und trockener Tageszeiten.
• Mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin über eine Hyposensibiliserung sprechen. Diese Immuntherapie kann die Beschwerden langfristig reduzieren.
• Symptome frühzeitig ärztlich abklären lassen und sich zu geeigneten Medikamenten beraten lassen.
Gemeinsam vorsorgen und Betroffene unterstützen
Auch Arbeitgeber, Schulen und Kindertagesstätten können dazu beitragen, die Belastung für Allergikerinnen und Allergiker zu reduzieren. Dazu gehören beispielsweise angepasste Lüftungszeiten oder Rücksichtnahme bei Aktivitäten im Freien während Phasen hoher Pollenbelastung.
Gleichzeitig zieht es viele Menschen gerade im Sommer nach draußen – sei es in Cafés, Parks, zum Sport im Freien oder in den Urlaub. Treten Beschwerden unerwartet auf oder verschlimmern sie sich, kann ein Arztbesuch notwendig werden.
Besonders hilfreich kann dann eine telemedizinische Beratung sein. „Gerade im Urlaub, in ungewohnten Umgebungen, ist unser Körper neuen Umwelteinflüssen ausgesetzt, die allergische Reaktionen auslösen oder verstärken können“, sagt Thomas Wöhler, Betriebsarzt der BarmeniaGothaer. „Sprachbarrieren, eine ungewohnte Infrastruktur des Gesundheitssystems oder lange Wege können einen Arztbesuch im Ausland erschweren. Zu einer guten Vorsorge gehört deshalb auch, sich auf solche Situationen vorzubereiten. Eine einfache Lösung kann hier die Telemedizin sein.“
Medizinische Hilfe immer mit dabei
Per Telemedizin haben Betroffene rund um die Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen Zugang zu qualifizierten Ärztinnen und Ärzten. In einer Online-Sprechstunde können Beschwerden besprochen und erste medizinische Empfehlungen eingeholt werden.
Kundinnen und Kunden der Barmenia Krankenversicherung mit einer Krankheitskostenvollversicherung oder einer Auslandsreisekrankenversicherung können diesen Service ohne zusätzliche Gebühren nutzen. Darüber hinaus bietet der Versicherer mit dem MediApp-Tarif die Möglichkeit, telemedizinische Leistungen gezielt abzusichern.
Informationen finden sich unter www.barmeniagothaer.de
[1] https://www.bundesumweltminist…
[2] https://www.thelancet.com/jour…
Quelle: BarmeniaGothaer Gruppe
Die dargestellten Informationen dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung oder Behandlung. Aussagen zu Versicherungsleistungen beziehen sich auf das genannte Unternehmen und die jeweils geltenden Tarifbedingungen.
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