Morgenblick

Morgenblick

Schönen Guten Morgen!
Es ist ein schönes Gefühl, wenn man morgens an ein Projekt denkt und sich darauf freut.
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Dienstag, der 2. Juni 2026.

Heute Morgen musste ich direkt an etwas denken, das im Alltag oft ein bisschen untergeht: wie schön es eigentlich ist, wenn man nicht nur arbeiten muss, sondern sich auf etwas freut, das auf dem Schreibtisch liegt. Ich meine nicht die Pflichtsachen. Nicht Mails, Rechnungen, Orga, all das, was eben mitläuft. Sondern diese Projekte, bei denen man schon am Morgen merkt: Da habe ich wirklich Lust drauf. Ich finde, das ist etwas Besonderes.

Denn Arbeit wird ja oft nur als Last erzählt. Als Müssen. Als Funktionieren. Als etwas, das erledigt werden muss, bevor das eigentliche Leben beginnt. Und natürlich gibt es diese Seiten auch. Wäre ja gelogen, etwas anderes zu behaupten. Aber es gibt eben auch die anderen Momente. Die, in denen man eine Idee im Kopf hat und merkt, dass sie einen schon beim Kaffee begleitet. Die, in denen ein Text, ein Projekt, ein Gedanke, eine neue Richtung oder etwas Kreatives im besten Sinn zieht. Nicht als Druck. Sondern als Lust. Und ganz ehrlich: Das mag ich sehr. Weil genau darin oft etwas sehr Echtes steckt.

Vielleicht ist genau das eines der schönsten Gefühle im Arbeitsleben: wenn man nicht nur aus Pflicht in den Tag geht, sondern mit echter Vorfreude auf etwas, das man tun darf. Etwas, das einen interessiert. Etwas, das man gestalten will. Etwas, das sich nicht nach leerem Abarbeiten anfühlt, sondern nach Beteiligung, Idee und manchmal sogar nach ein bisschen Begeisterung. Ich glaube, das ist nicht selbstverständlich. Gerade deshalb sollte man solche Projekte ernst nehmen.

Nicht nur, weil sie oft die besten Ergebnisse bringen. Sondern auch, weil sie einen daran erinnern, dass Arbeit mehr sein kann als Broterwerb und Pflichterfüllung. Sie kann Ausdruck sein. Freude. Entwicklung. Etwas, worin man sich selbst wiederfindet.

Vielleicht ist genau das heute mein Gedanke: Wenn Du morgens an etwas denkst, auf das Du Dich wirklich freust, dann ist das nicht banal. Dann ist das ein Geschenk.

Ein Zeichen dafür, dass da etwas ist, das Dich nicht nur beschäftigt, sondern auch bewegt. Etwas, das Energie gibt statt nur zu ziehen. Etwas, bei dem Du nicht nur liefern willst, sondern gern drin bist. Und ich finde, das macht einen Dienstag ziemlich viel schöner. Denn am Ende sind es oft genau diese Lieblingsprojekte, die nicht nur einen Arbeitstag verändern, sondern auch das Gefühl, wie man auf das eigene Tun schaut.

Nicht nur als Aufgabe. Sondern als etwas, das zu einem gehört.

Tipp des Tages:
Wenn heute ein Projekt auf Dich wartet, auf das Du wirklich Lust hast, dann gib genau dem bewusst Raum — oft steckt dort die beste Energie des Tages.

Komm gut in diesen Tag.
Man liest sich.
Jürgen

P.S.:
Und ganz ehrlich: Es gibt kaum einen schöneren Start in den Morgen als das Gefühl, sich auf etwas zu freuen, das auf einen wartet.

Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
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