Liebe & Partnerschaft

Love Languages: Mehrheit der Paare setzt auf Körperkontakt

Parship Studie zeigt: Die meisten Paare in Deutschland drücken ihre Liebe über Zärtlichkeit und körperlichen Kontakt aus. Geschenke sind die seltenste Form, die eigenen Gefühle auszudrücken. Die Mehrheit der vergebenen Männer glaubt außerdem, die gleiche Love Language zu sprechen wie ihre Partnerin.

Lob und Anerkennung, Hilfsbereitschaft, Geschenke, Zweisamkeit und Zärtlichkeit: Laut dem US-amerikanischen Beziehungsberater Dr. Gary Chapman spricht jeder Mensch eine der fünf Liebessprachen und zeigt seine:ihre Gefühle und Zuneigung seinem:r Partner:in dadurch auf andere Weise. Eine aktuelle Umfrage der Online-Partnervermittlung Parship (www.parship.de) unter rund 1.000 Bundesbürger:innen zeigt, dass physischer Kontakt die am meisten „gesprochene“ Love Language unter Paaren in Deutschland ist. Mit Händchenhalten, wilden Knutschereien oder ganz subtilen Berührungen drückt ein Drittel der Befragten seine Liebe aus (31 Prozent). Insbesondere Frauen sind auf Kuschelkurs und zeigen ihre Liebe durch körperlichen Kontakt (34 Prozent; Männer: 27 Prozent). Auch für junge Menschen bis 29 Jahre sind Umarmungen oder ein Kuss die deutlich häufigere Liebessprache als bei älteren Menschen (36 Prozent; 50-65 Jahre: 27 Prozent).

Männer setzen auf Hilfsbereitschaft als Zeichen ihrer Liebe

Egal ob das Chaos in der Küche aufräumen, das Paket zur Post bringen oder das Fahrrad reparieren, 19 Prozent der Männer zeigen ihre Zuneigung über Hilfsbereitschaft und kleine Dienstleistungen im Alltag (Frauen: 15 Prozent). Für jede:n fünfte:n Bundesbürger:in steht die bewusste Zeit zu zweit im Vordergrund – dafür werden auch gerne andere Termine verschoben und der Abend mit Freunden durch einen gemeinsamen Serien-Abend mit dem:der Partner:in ersetzt (22 Prozent). „Schön, dass es dich gibt.“: Lobende Worte, Komplimente und kleine Liebesbotschaften sind für 20 Prozent der Befragten der Schlüssel zum Herzen. Die Lieblingsschokolade aus dem Supermarkt, ein selbstgemachtes Fotoalbum oder die Erfüllung eines lang gehegten Traums, über Geschenke drücken die wenigsten Paare in Deutschland ihre Gefühle aus (12 Prozent).

Keine Übersetzungsnot: In der Liebessprache sind sich Paare einig

Meist wünscht man sich, dass der:die Partner:in dieselbe Sprache der Liebe spricht, wie man selbst, um sich geliebt zu fühlen. Immerhin glaubt über die Hälfte der Männer, die gleiche Liebessprache zu sprechen wie ihre Partnerin (51 Prozent). 47 Prozent der Frauen stimmen dem zu. Dabei sprechen insbesondere Befragte, die ihre Liebe in gemeinsamer Quality Time (55 Prozent) oder durch physischen Kontakt (54 Prozent) ausdrücken, dem Anschein nach die gleiche Liebessprache wie ihr:e Partner:in. Doch es muss nicht immer die gleiche Love Language sein, um sich zu verstehen: 20 Prozent der Deutschen geben an, dass sie zwar nicht die gleiche Love Language sprechen wie ihr:e Partner:in, diese sich aber ideal ergänzen. Knapp genauso viele Paare wissen, was dem:der Partner:in wichtig ist und beziehen das auch in ihr Handeln mit ein (21 Prozent). Konfliktpotenzial bieten unterschiedliche Love Languages hingegen bei 11 Prozent der Befragten und sorgen für Frust und Missverständnisse. Das merken vor allem diejenigen, die auf Hilfsbereitschaft setzen, um ihre Liebe zu zeigen (20 Prozent).
Paartherapeut und Parship-Coach Eric Hegmann sagt: „Bei den fünf Liebessprachen geht es nicht nur darum, den:die Partner:in besser zu verstehen, sondern auch sich selbst. Welche Werte und Vorstellungen trage ich in mir und wie wirkt sich das auf die Beziehung aus. Aus vermeintlichen Unterschieden, die bedrohlich wirkten, können so Ergänzungen werden, die das Paar voranbringen.“

Quelle: Parship

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