Männergesundheit

Sonnenschutz ist nicht nur ein Sommerthema – So bleibt die Haut geschützt

Irrtümlicherweise wird oftmals erst in den Sommermonaten – und im schlimmsten Fall erst beim Urlaub am Strand – bewusst an Sonnenschutz gedacht. Doch die UV-Strahlung stellt schon im Frühling eine enorme Gefährdung für die Haut dar. Da fragen sich viele, ob sie die schon angebrochene Tube vom letzten Sommer noch verwenden können. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin bei apomio.de, erklärt, was es in puncto Hautschutz und Sonnencreme im Frühling zu beachten gilt.

„Unser natürlicher Sonnenschutz hält je nach Hauttyp nur für etwa 10 bis 30 Minuten“, so Haufe. Das heißt, dass schon eine vermeintlich kurze Kaffeepause zur Gefahr für unsere Haut werden kann. „Auch wenn die Auswirkungen sich nicht unmittelbar bemerkbar machen, können sie neben einem Sonnenbrand auch zur frühzeitigen Hautalterung und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen“, erklärt die Gesundheitsexpertin.

Der Haut Zeit geben

Da wir in den Wintermonaten weniger Sonne abbekommen, ist es ratsam, sich im Frühjahr nicht gleich stundenlang und schon gar nicht ungeschützt in die Sonne zu begeben. Die Haut benötigt Zeit, um den Eigenschutz wiederaufzubauen und sich an die intensivere UV-Strahlung zu gewöhnen. Vorsicht gilt auch bei einem Platz im Schatten: Dieser schützt zwar vor direkter Sonneneinstrahlung, ermöglicht es aber nicht, sich vollkommen der UV-Strahlung zu entziehen.

Hohen Lichtschutzfaktor wählen

Außerdem rät Haufe, in den ersten Frühlingswochen eine Creme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor (LSF) zu wählen. Der Lichtschutzfaktor verrät, um wie viel sich die Eigenschutzzeit der Haut mit der Creme verlängern lässt. Sehr helle Hauttypen kommen meist auch in den Folgemonaten nicht um eine Sonnencreme mit LSF 50 herum. „Eine gute Sonnencreme schützt nicht nur vor UV-B-Strahlen, die für einen Sonnenbrand verantwortlich sind“, erklärt die Gesundheitsexpertin von apomio.de. „Durch sie ist auch der Schutz vor der UV-A-Strahlung gewährleistet, die tiefer in die Haut dringt und dauerhafte Schäden hinterlässt.“

Vorsicht bei Produkten aus dem Vorjahr

Gerade im Frühling fragen sich viele, ob sie die schon angebrochene Tube aus dem letzten Jahr noch verwenden können. Aufschluss gibt das Haltbarkeitsdatum. „Die Lichtschutzfilter zersetzen sich nach dem Öffnen langsam und halten immer weniger UV-Strahlung ab“, so Haufe. Konventionelle Sonnencreme mit chemischen Filtern oder einem Gemisch aus chemischen und mineralischen Filtern hat meist eine Haltbarkeit von 12 bis 24 Monaten. Wichtig zu wissen: Lag das Sonnenschutzmittel stundenlang in der prallen Sonne am Strand, sollte die Tube bereits nach wenigen Wochen nicht mehr verwendet werden. Einen möglichst zuverlässigen Schutz bieten nur neu für die Saison gekaufte Produkte. Bei einem überschrittenen Mindesthaltbarkeitsdatum kann dieser dagegen nicht mehr zugesichert werden.

Nicht an falschen Versprechen orientieren

„Auch wenn so manche Produkte den hundertprozentigen Schutz versprechen, kann UV-Strahlung nie vollkommen von der Haut abgehalten werden“, warnt Marlene Haufe. Grundsätzlich gilt: Es ist gut mal wieder Sonne und damit ausreichend Vitamin-D zu tanken – solange wir es nicht übertreiben und die Mittagssonne meiden.

Weitere Informationen unter http://www.apomio.de

Quelle: apomio.de

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