Technik & Verkehr

Mehr Alkoholunfälle an Vatertag

DVW rät trotz Corona-Krise zur Vorsicht

Laut Statistischem Bundesamt wurden 2019 an Christi Himmelfahrt 263 Verkehrsunfälle registriert, bei denen Alkohol im Spiel war. An keinem anderen Tag in dem Jahr gab es mehr Unfälle dieser Art. Das liegt unter anderem an der regionalen Tradition, diesen Feiertag mit reichlich Alkohol als „Vatertag“ zu verleben und zum Beispiel Fahrradtouren oder Wanderungen zu unternehmen. In diesem Jahr kommt es durch die Beschränkungen der Corona-Pandemie zwar zu weniger Unfällen, jedoch ist Fahrradfahren weitgehend erlaubt und mildes Wetter lädt zusätzlich zur gemeinsamen Ausfahrt ein. Darum erinnert die Deutsche Verkehrswacht (DVW) daran, alkoholisiert nicht am Straßenverkehr teilzunehmen, denn bereits wenige Mengen Alkohol können die Fahrtüchtigkeit einschränken und das Unfallrisiko erhöhen.

Wer an Vatertag nüchtern unterwegs ist, muss ebenfalls aufmerksam sein. Betrunkene Verkehrsteilnehmer neigen zu impulsiven Handlungen, laufen oder stürzen plötzlich auf die Fahrbahn oder erlauben sich im Rausch einen gefährlichen Spaß mit Anderen. Wer an Vatertag einer Gruppe von Radfahrern oder Wanderern begegnet, sollte darum besonders vorsichtig fahren und sich auf die Situation einzustellen.

Auch die sichere Heimreise ist für Feiernde oft eine Herausforderung. Wer die Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel oder die Nummer vom Taxi-Service vorher schon heraussucht, hat sie bei Bedarf schneller zur Hand. Ein Fahrrad kann auch am nächsten Tag noch abgeholt werden, wenn es gut abgeschlossen ist. Vielleicht gibt es auch jemanden, der sich bereit erklärt, mit klarem Kopf den Fahrdienst für die Freunde zu übernehmen oder einen Schlafplatz vor Ort anzubieten.

Quelle: DVW

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