Finanzen

Monese: Zehn Tipps, um sicher durch Black Friday & Cyber Monday zu surfen

Der globale und mobile Banking Service Monese empfiehlt, diese zehn Vorsichtsmaßnahmen beim Shoppen am Black Friday und Cyber Monday (am 29. November und 2. Dezember) unbedingt zu beachten:

  1. Zu gut, um wahr zu sein? Kann es wirklich sein, dass das Apple iPhone 11, das Sie gerade kaufen möchten, tatsächlich nur 180 Euro kostet, obwohl es normalerweise für knapp 900 Euro verkauft wird? Wo ist der Haken? Betrügerische Angebote erkennt man oft daran, dass nicht nur Sie, sondern auch viele andere durch ein unglaubliches Schnäppchen zu einem Kauf animiert werden sollen. Ein unlauterer Anbieter verkauft in der Regel deutlich unter Marktwert.
  2. Achten Sie auf versteckte Abo-Fallen. Ist es Ihnen schon mal passiert, dass plötzlich monatlich ein Betrag von Ihrem Konto abgebucht wird, den Sie weder erwartet haben noch zuordnen können? Dann sind Sie vermutlich in eine Abo-Falle getappt. Solche Fallen lauern dort, wo der Käufer bei einem Onlineeinkauf Angebote für zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen erhält, die er gar nicht braucht. Dabei wird oft unbemerkt ein Abonnement abgeschlossen. Achten Sie genau auf das ‚Kleingedruckte‘, prüfen Sie, ob irgendwo ein Haken gesetzt ist, mit dem Sie ungewollt zu etwas zustimmen und überprüfen Sie Ihr Konto regelmäßig.
  3. Ignorieren Sie Ihre Popup-Fenster. Nur sehr wenige Popup-Fenster enthalten echte Angebote. Sie werben häufig damit, dass Sie etwas Wertvolles – etwa einen Laptop – kostenlos erhalten können und fordern Sie dazu auf, sich für das „Angebot“ zu registrieren oder eine Empfehlung an Ihre Freunde auszusprechen. Seien Sie hier besonders vorsichtig und aktivieren Sie in Ihrer Browsereinstellung das Blockieren von Pop-up-Fenstern.
  4. Prüfen Sie Angebote außerhalb Europas, wenn Sie etwas besonders Wichtiges bestellen und schauen Sie sich die Vertrags- und Lieferbedingungen genau an. Denn bei Einkäufen, Angeboten und Verkäufern außerhalb Europas kann es zu Problemen bei der Lieferung oder Rückgabe kommen, die beispielsweise unerwartete Kosten nach sich ziehen. Bei Bestellungen innerhalb der EU herrscht eine größere Rechtssicherheit.
  5. Nehmen Sie keine unaufgeforderten Angebote an. Wenn Sie bei einem bekannten und seriösen Online-Marktplatz einkaufen, plötzlich auf einer Social-Media-Plattform privat kontaktiert werden und ein einzigartiges Angebot mit Schnäppchencharakter erhalten – gehen Sie nicht darauf ein!
  6. ‚https‘ ist nicht immer automatisch sicher. Wenn Sie sensible und finanzielle Informationen auf einer Einkaufsseite eingeben, bedeutet eine URL-Webseiten-Adresse, die mit “https” beginnt, nicht unbedingte Sicherheit. Einige Betrüger haben einen Weg gefunden, dies zu umgehen. Achten Sie immer darauf, dass Sie vertrauenswürdige Einzelhändler und Zahlungsseiten verwenden, von denen Sie wissen, dass die URL verifiziert und sicher ist.
  7. Schützen Sie Ihr wertvollstes Gut: Ihre Daten. Schauen Sie bei einem Onlineeinkauf genau hin, wenn Sie um zusätzliche persönliche und sensible Daten gebeten werden. Werden Sie beispielsweise nach der Personalausweis-, Führerschein-, oder sogar nach der Sozialversicherungsnummer gefragt, können Sie davon ausgehen, dass etwas nicht stimmt. Diese Angaben sind für einen Einkauf irrelevant. Ihre Identität kann im wahrsten Sinne des Wortes gestohlen und für andere Zwecke missbraucht werden.
  8. Unterschreiben Sie nicht blind. Wann haben Sie bei einem Kauf zuletzt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen? Vertragsbedingungen, die Sie langfristig an etwas binden, können zu einer Belastung werden. Es können versteckte Gebühren und Folgekosten entstehen, die den eigentlichen Einkauf um eine Vielfaches teurer machen als gedacht.
  9. Sie entscheiden, wie Sie zahlen. Nutzen Sie für Onlinezahlungen nur sichere Bezahlmethoden und am besten nur solche, die Sie bereits kennen. Seien Sie vorsichtig, wenn der Verkäufer Sie zu einer bestimmten Zahlungsmethode drängen will. Seriöse Onlineshops bieten in der Regel mehrere Bezahlmöglichkeiten an – suchen Sie sich eine aus, mit der Sie vertraut sind.
  10. Vorsicht vor gefälschtem IT-Support. Es kann vorkommen, dass Sie beim Surfen im Internet die trügerische Meldung erhalten, dass die von Ihnen besuchte Website „eingefroren“ ist. Sie werden dazu aufgefordert, ein Support-Team anzurufen, damit der Fehler behoben wird. Während eines möglichen Telefonats geben sich die Betrüger als große Computerfirma aus und wollen Sie davon überzeugen, dass Ihr Computer voller Viren, Spyware und anderer Malware ist. Rufen Sie bestenfalls gar nicht erst an, da es sich hier nicht um eine seriöse und echte Ansprache handelt. Erlauben Sie keinesfalls den Zugriff auf Ihren Computer, um Ihre bestehende Malware überprüfen zu lassen.

„Black Friday und Cyber Monday sind großartige Gelegenheiten für Verbraucher, ein Schnäppchen zu machen, zum Beispiel für Weihnachtsgeschenke. Allerdings nutzen auch Betrüger diesen Anlass oft, um Käufer mit falschen Angeboten zu locken, Geld zu machen oder sogar sensible und persönliche Daten zu ergaunern. Der wirtschaftliche Schaden und die Summe der Gelder, die von Kriminellen durch Betrügereien entsteht, werden immer größer“, sagt James Skelton, Leiter der Abteilung Anti-Geldwäsche bei Monese. „Daher sollten Verbraucher wachsam bleiben, wenn sie online einkaufen. Stellen Sie alles in Frage, das seltsam aussieht oder sich nicht richtig anfühlt. Behalten Sie nach Ihren Onlineeinkäufen Ihr Konto im Blick, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Wenn Sie Zweifel an Abbuchungen haben oder glauben, dass Sie es mit einem Betrugsfall zu tun haben, wenden Sie sich an Ihre Bank oder Ihren Kreditkartenanbieter und lassen Sie sich beraten!”

Quelle: Monese – https://monese.com/eu/de/

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