Ein einziger Klick kann auf Reisen außerhalb der Eurozone schnell teuer werden. Wer beim Bezahlen oder Geldabheben die Sofortumrechnung in Euro meidet, spart bares Geld.
Ob im Restaurant in Prag oder in der Boutique in Ungarn: Beim Bezahlen mit Karte erscheint auf dem Display oft die freundliche Frage: „In Euro oder in Landeswährung?“ Viele tippen spontan auf Euro – schließlich möchte man wissen, was es „wirklich“ kostet. Doch genau hier gehen Urlauber oft in eine teure Falle. Bei der sogenannten „Dynamic Currency Conversion“ wird der Betrag direkt vom Händler oder Zahlungsdienstleister in Euro umgerechnet – oft mit einem deutlichen Aufschlag zu den bei Banken üblichen Wechselkursen. Die Differenz zum offiziellen Referenzkurs merkt man nicht sofort, sie taucht erst später auf dem Kontoauszug oder der Kreditkartenabrechnung auf. Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der Postbank ergibt, dass rund 42 Prozent der Reisenden bei Kartenzahlung im Nicht-Euro-Ausland die Sofortumrechnung in Euro wählen würden. 41 Prozent entscheiden sich für Landeswährung, 15 Prozent sind sich unsicher. „Die Anzeige in Euro wirkt transparent, ist aber häufig deutlich teurer“, erklärt Michael Kaup von der Postbank. Wer stattdessen in der Landeswährung abrechnet, überlässt die Umrechnung der eigenen Bank oder dem Kartenanbieter – und fährt in der Regel günstiger.
Vorsicht auch am Geldautomaten
Auch am Geldautomaten ist es günstiger, sich abgehobene Geldbeträge in der jeweiligen Landeswährung anzeigen zu lassen. „Selbst wenn der Automat mit Versprechungen wie ‚garantierter Wechselkurs‘ oder ‚kein Aufschlag‘ wirbt, sollte man sich davon nicht blenden lassen“, sagt Michael Kaup. „Entweder wird ein schlechterer Wechselkurs herangezogen oder es wird eine zusätzliche Geldautomatengebühr fällig.“ Wird die Sofortumrechnung abgelehnt, haken manche Automaten sogar noch einmal nach, um den Urlauber zu verunsichern. Auf die „Dynamic Currency Conversion“ treffen Reisende vor allem in europäischen Staaten, in denen nicht der Euro gilt. Außerhalb Europas gibt es am Automaten in der Regel „nur“ Extragebühren.
Informationen zur Umfrage:
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.110 Personen zwischen dem 13. und 15.1.2026 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
Quelle: Postbank
Die Hinweise dienen der allgemeinen Verbraucherinformation und ersetzen keine individuelle Beratung zu Bankgebühren, Wechselkursen oder Kartenkonditionen.
Ein einziger Klick kann auf Reisen außerhalb der Eurozone schnell teuer werden. Wer beim Bezahlen oder Geldabheben die Sofortumrechnung in Euro meidet, spart bares Geld.
Ob im Restaurant in Prag oder in der Boutique in Ungarn: Beim Bezahlen mit Karte erscheint auf dem Display oft die freundliche Frage: „In Euro oder in Landeswährung?“ Viele tippen spontan auf Euro – schließlich möchte man wissen, was es „wirklich“ kostet. Doch genau hier gehen Urlauber oft in eine teure Falle. Bei der sogenannten „Dynamic Currency Conversion“ wird der Betrag direkt vom Händler oder Zahlungsdienstleister in Euro umgerechnet – oft mit einem deutlichen Aufschlag zu den bei Banken üblichen Wechselkursen. Die Differenz zum offiziellen Referenzkurs merkt man nicht sofort, sie taucht erst später auf dem Kontoauszug oder der Kreditkartenabrechnung auf. Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der Postbank ergibt, dass rund 42 Prozent der Reisenden bei Kartenzahlung im Nicht-Euro-Ausland die Sofortumrechnung in Euro wählen würden. 41 Prozent entscheiden sich für Landeswährung, 15 Prozent sind sich unsicher. „Die Anzeige in Euro wirkt transparent, ist aber häufig deutlich teurer“, erklärt Michael Kaup von der Postbank. Wer stattdessen in der Landeswährung abrechnet, überlässt die Umrechnung der eigenen Bank oder dem Kartenanbieter – und fährt in der Regel günstiger.
Vorsicht auch am Geldautomaten
Auch am Geldautomaten ist es günstiger, sich abgehobene Geldbeträge in der jeweiligen Landeswährung anzeigen zu lassen. „Selbst wenn der Automat mit Versprechungen wie ‚garantierter Wechselkurs‘ oder ‚kein Aufschlag‘ wirbt, sollte man sich davon nicht blenden lassen“, sagt Michael Kaup. „Entweder wird ein schlechterer Wechselkurs herangezogen oder es wird eine zusätzliche Geldautomatengebühr fällig.“ Wird die Sofortumrechnung abgelehnt, haken manche Automaten sogar noch einmal nach, um den Urlauber zu verunsichern. Auf die „Dynamic Currency Conversion“ treffen Reisende vor allem in europäischen Staaten, in denen nicht der Euro gilt. Außerhalb Europas gibt es am Automaten in der Regel „nur“ Extragebühren.
Informationen zur Umfrage:
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.110 Personen zwischen dem 13. und 15.1.2026 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
Quelle: Postbank
Die Hinweise dienen der allgemeinen Verbraucherinformation und ersetzen keine individuelle Beratung zu Bankgebühren, Wechselkursen oder Kartenkonditionen.
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