Morgenblick

Morgenblick

Schönen Guten Morgen!
Pfingstsonntag hat eine eigene Ruhe.
Hier ist Jürgen – Zeit für den Morgenblick!
Heute ist Sonntag, der 24. Mai 2026.

Es gibt Sonntage, die fühlen sich von Anfang an ein bisschen anders an. Nicht unbedingt lauter. Nicht größer. Aber weiter. Und genau so ist das für mich mit dem Pfingstsonntag.

Der Tag trägt etwas in sich, das schwer zu greifen ist und gerade deshalb schön. Vielleicht ist es die Ruhe. Vielleicht dieses Feiertagsgefühl, das nicht geschniegelt daherkommt, sondern eher still. Vielleicht auch einfach dieses leise Wissen, dass heute kein normaler Sonntag ist.

Ich mag solche Tage. Weil sie einen nicht drängen. Weil sie Raum haben. Weil sie einem nicht sofort erklären wollen, was man aus ihnen machen soll.

Man darf sie einfach nehmen, wie sie kommen.

Mit Kaffee. Mit Luft. Mit offenen Fenstern vielleicht. Mit einem langsamen Blick in den Tag. Und mit dem Gefühl, dass nicht alles sofort nach Plan und Tempo riechen muss.

Vielleicht ist genau das heute mein Gedanke: Manche Feiertage tun gerade deshalb gut, weil sie eine andere Art von Ruhe mitbringen.

Nicht als Pause, die man möglichst effektiv nutzen soll. Nicht als freie Fläche für neue To-do-Listen.Sondern als Tag, der einfach etwas weiter ist als andere. Offener. Freundlicher. Weniger eng. Und ganz ehrlich — das steht uns doch gut.

Gerade nach einer Woche, die persönlich war, bewusst war, vielleicht auch ein bisschen voller Gefühl, mag ich diesen Gedanken heute sehr: dass man nicht immer gleich weiterziehen muss. Dass es Tage geben darf, die einfach da sind und einen ein Stück mittragen.

Vielleicht reicht heute genau das: ein ruhiger Morgen, ein bisschen Feiertagsluft und die Erlaubnis, diesen Sonntag nicht gleich mit Erwartungen vollzustellen.

Pfingstsonntag muss nicht viel beweisen. Er darf einfach sein.

Und vielleicht ist genau das sein schönster Ton.

Tipp des Tages:
Lass heute bewusst etwas mehr Ruhe stehen als sonst — im Kopf, im Tempo oder einfach zwischen zwei Dingen.

Komm gut in diesen Sonntag.
Man liest sich.
Jürgen

P.S.:
Und wenn ein Feiertag schon da ist, darf er sich auch wirklich wie einer anfühlen.

Der Morgenblick ist mein täglicher Gruß an Dich.
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