Es gibt im Leben nicht nur Anfang und Ende. Nicht nur Krise und Lösung. Nicht nur Dunkelheit und Licht.
Dazwischen liegt oft etwas, das schwer auszuhalten ist: ein Zustand ohne klare Antwort.
Der Karsamstag ist genau so ein Tag. Kein echter Abschluss, aber auch noch kein Neubeginn. Ein Tag dazwischen. Still, unspektakulär, fast ein wenig übersehen. Und vielleicht gerade deshalb so nah am echten Leben.
Denn Hand aufs Herz: Wie oft sind wir genau dort?
In Phasen, in denen sich etwas verändert, aber noch nichts Neues sichtbar ist. In Tagen, an denen man nicht mehr zurückwill, aber auch noch nicht weiß, wie es weitergeht. In Momenten, in denen das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch keine Form hat.
Das Dazwischen hat keinen guten Ruf. Es ist unbequem. Es macht ungeduldig. Es kratzt am Bedürfnis nach Kontrolle. Man möchte am liebsten schon weiter sein, klarer, leichter, fertiger.
Aber das Leben hält sich selten an unsere Wunschgeschwindigkeit.
Vielleicht liegt gerade darin eine besondere Form von Reife: nicht jeden offenen Zustand sofort lösen zu wollen. Nicht jede Leerstelle hektisch zu füllen. Nicht aus jeder Unsicherheit gleich eine Schwäche zu machen.
Manche Dinge brauchen Zeit.
Manche Antworten kommen später.
Manche Prozesse wirken im Stillen.
Und auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt: In diesen Zwischenräumen passiert oft mehr, als man denkt. Da sortiert sich etwas. Da fällt innerlich etwas an seinen Platz. Da wächst eine neue Sicht auf sich selbst – langsam, ohne Applaus, ohne große Ankündigung.
Der Karsamstag ist kein Tag der großen Gesten. Er ist ein Tag für Vertrauen.
Für das Vertrauen, dass nicht jede Stille leer ist. Dass nicht jeder Stillstand Rückschritt bedeutet. Und dass auch das Dazwischen seinen Wert hat.
Vielleicht ist genau das eine Kraft, die man als Mann gut gebrauchen kann: aushalten, dass noch nicht alles entschieden ist – und trotzdem nicht den eigenen Mut verlieren.
Bleib Echt. Bleib Du! 🧡
Man liest sich.
Jürgen
Es gibt im Leben nicht nur Anfang und Ende. Nicht nur Krise und Lösung. Nicht nur Dunkelheit und Licht.
Dazwischen liegt oft etwas, das schwer auszuhalten ist: ein Zustand ohne klare Antwort.
Der Karsamstag ist genau so ein Tag. Kein echter Abschluss, aber auch noch kein Neubeginn. Ein Tag dazwischen. Still, unspektakulär, fast ein wenig übersehen. Und vielleicht gerade deshalb so nah am echten Leben.
Denn Hand aufs Herz: Wie oft sind wir genau dort?
In Phasen, in denen sich etwas verändert, aber noch nichts Neues sichtbar ist. In Tagen, an denen man nicht mehr zurückwill, aber auch noch nicht weiß, wie es weitergeht. In Momenten, in denen das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch keine Form hat.
Das Dazwischen hat keinen guten Ruf. Es ist unbequem. Es macht ungeduldig. Es kratzt am Bedürfnis nach Kontrolle. Man möchte am liebsten schon weiter sein, klarer, leichter, fertiger.
Aber das Leben hält sich selten an unsere Wunschgeschwindigkeit.
Vielleicht liegt gerade darin eine besondere Form von Reife: nicht jeden offenen Zustand sofort lösen zu wollen. Nicht jede Leerstelle hektisch zu füllen. Nicht aus jeder Unsicherheit gleich eine Schwäche zu machen.
Manche Dinge brauchen Zeit.
Manche Antworten kommen später.
Manche Prozesse wirken im Stillen.
Und auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt: In diesen Zwischenräumen passiert oft mehr, als man denkt. Da sortiert sich etwas. Da fällt innerlich etwas an seinen Platz. Da wächst eine neue Sicht auf sich selbst – langsam, ohne Applaus, ohne große Ankündigung.
Der Karsamstag ist kein Tag der großen Gesten. Er ist ein Tag für Vertrauen.
Für das Vertrauen, dass nicht jede Stille leer ist. Dass nicht jeder Stillstand Rückschritt bedeutet. Und dass auch das Dazwischen seinen Wert hat.
Vielleicht ist genau das eine Kraft, die man als Mann gut gebrauchen kann: aushalten, dass noch nicht alles entschieden ist – und trotzdem nicht den eigenen Mut verlieren.
Bleib Echt. Bleib Du! 🧡
Man liest sich.
Jürgen
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