Alltag & Leben

Rosenmontag – zwischen Pappnase und Politik

Hey Männer,

Rosenmontag ist so ein Tag, den man entweder liebt – oder sehr bewusst meidet.

Pappnasen, Konfetti, Umzüge, Kamelle, die durch die Luft fliegen und politische Figuren auf riesigen Wagen, die größer sind als so manche Debatte im Bundestag.

Und trotzdem: Irgendwie ist es Kult.

Was ich am Rosenmontag spannend finde, ist nicht nur das Feiern. Es ist diese ganz eigene Mischung aus Humor und Haltung.

👉 Ein Land, das seine Politiker auf Wagen durch die Straßen zieht, überzeichnet, übertreibt, verspottet – das zeigt auch: Wir dürfen lachen. Sogar über Macht.

Natürlich ist nicht jeder Witz gelungen. Nicht jede Figur trifft. Nicht jede Pointe sitzt.

Aber der Grundgedanke? Der ist stark.

Politische Satire gehört zu einer lebendigen Gesellschaft. Und Rosenmontag ist vielleicht die bunteste Form davon.

Ich muss da oft an die alte Folge von Ein Herz und eine Seele denken – Rosenmontagsumzug, Alfred Tetzlaff mittendrin, 70er-Jahre, hitzige Diskussionen, und man merkt: So viel hat sich gar nicht verändert.

Wir regen uns auf.
Wir lachen.
Wir diskutieren.
Wir schimpfen.
Und am Ende bleibt die Erkenntnis: Gesellschaft war nie still.

Vielleicht ist Rosenmontag genau das – ein Ventil.

Ein Tag, an dem Überzeichnung erlaubt ist. An dem man die Dinge zuspitzt, um sie sichtbarer zu machen.

Und selbst wenn man kein Karnevalsfan ist: Man kann anerkennen, dass Humor manchmal mehr bewegt als eine ernste Rede.

Ich persönlich brauche keine Pappnase. Aber ich mag den Gedanken, dass wir uns selbst nicht immer zu ernst nehmen.

Gerade als Männer.

Danke fürs Lesen – starke Gedanken brauchen starke Männer.
Und falls du daran zweifelst: Stärke steckt in dir. Vertraue darauf – und zeig es!

Bleib Echt. Bleib Du! 🧡
Man liest sich.
Jürgen