Smartphone und Tablets

Mehr Sicherheit mit und im Smarthome

Urlaubszeit ist Reisezeit. Zwar wird derzeit aufgrund von Corona noch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in eine Vielzahl von Ländern gewarnt – doch auch hierzulande gibt es schöne Orte zu entdecken. Diese Zeit nutzen aber auch vermehrt Einbrecher: Sie wiegen sich in Sicherheit, wenn das Haus oder die Wohnung leer steht. Wie ein smartes Zuhause helfen kann, Einbrecher abzuschrecken und wie man sein Smarthome vor Hackern schützt, weiß Percy Wippler, Digitalexperte der IDEAL Versicherung.

Mit Smarthome Anwesenheit vortäuschen

Ein vernetztes Zuhause erleichtert nicht nur den Alltag zum Beispiel durch automatisches Einschalten der Heizung, sondern kann auch beim Einbruchschutz unterstützen. „Smarthome-Systeme sind vor allem sinnvoll, um eine Anwesenheit der Hausbewohner zu simulieren, wenn diese beispielsweise verreist sind“, erläutert Percy Wippler. Smarte Anwendungen bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um bei potenziellen Einbrechern den Anschein zu erwecken, ein bewohntes Haus vorzufinden und sie damit abzuschrecken. So können smarte Lichtsysteme etwa über eine App auf dem Smartphone gesteuert und Lichter von unterwegs an- und ausgeschaltet werden. „Wer in den Urlaub fährt, kann unter anderem Rollläden, Lichter oder Bewässerungssysteme so einstellen, dass diese zu bestimmten Zeiten automatisch an- und wieder ausgehen“, so der Digitalexperte. Bewegungssensoren an Fenstern und Türen bieten zusätzlich die Möglichkeit, dass automatisch Licht angeht oder ein Alarmsignal ausgelöst wird, sobald sich jemand an einem Fenster zu schaffen macht.

Vernetztes Kamerasystem

Nicht nur die vermeintliche Anwesenheit der Hausbewohner kann potenzielle Einbrecher abschrecken, sondern auch eine Überwachungskamera. Kombiniert mit einem Smarthome-System bietet sie viele Vorteile: Hausbewohner können von unterwegs über eine App auf ihrem Smartphone auf die Kamera zugreifen und das Live-Bild verfolgen. „Sind zusätzlich Bewegungsmelder und Sensoren installiert, senden diese automatisch eine Push-Nachricht auf das Smartphone, wenn es zu einem Einbruchversuch kommt“, weiß der Experte der IDEAL Versicherung. Als zusätzliches Feature bieten viele Systeme auch die Möglichkeit, direkt eine Notruf- oder Serviceleitstelle zu kontaktieren, welche umgehend Maßnahmen einleiten kann, um den Einbruch zu unterbinden.

Sicherheit fürs Smarthome

Die eigenen vier Wände zu schützen, ist für viele selbstverständlich. Doch neben dem eigenen Zuhause kann auch das Smarthome-System zum Ziel von Kriminellen werden. „Hacken sie sich in das System, können sie nicht nur sensible Daten abfangen und beispielsweise auf Kameras zugreifen, sondern beispielsweise mit Kreditkarteninformationen Bestellungen oder Überweisungen tätigen oder auch die Besitzer erpressen“, warnt der Digitalexperte der IDEAL Versicherung. Doch es gibt Möglichkeiten, sich auch dagegen zu schützen. Bereits beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Kommunikation der vernetzten Geräte im Smarthome verschlüsselt ist. Percy Wippler hat weitere Tipps, um die Sicherheit zu erhöhen:

  • Separates WLAN-Netzwerk für das Smarthome-System einrichten.
  • Die Software immer auf dem neusten Stand halten und neue Sicherheitsupdates sofort ausführen. Wenn möglich: Automatische Updates aktivieren.
  • Voreingestellte Standardpasswörter auf Geräten und Router ändern.
  • Komplexe Passwörter bestehend aus Zahlen, Klein- und Großbuchstaben sowie Sonderzeichen vergeben.
  • Firewall des Routers aktivieren.
  • Passwörter geheim halten und nicht unnötig weitergeben.

Mehr Digital-Tipps im IDEAL Magazin unter https://www.ideal-versicherung.de/magazin.

Quelle: IDEAL Lebensversicherung a.G.

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