Wohnen & Leben

Mit Kindern in Corona-Quarantäne: Tipps zu abwechslungsreichen Spiele-Apps für daheim

Was ursprünglich als Information für Eltern mit Kindern auf Reisen gedacht war, bekommt in Zeiten von Selbstisolation und Quarantäne zum Schutz vor COVID-19 eine ganz neue Bedeutung. Aufgrund der landesweiten Schulschließungen arbeiten Millionen Eltern aus dem Home Office – gleichzeitig beschäftigen sie den Nachwuchs und lehren den Schulstoff. Damit alles möglichst reibungslos funktioniert, sind die Eltern gefordert, die passende Beschäftigung für die Kinder zu Hause zu finden. Neben Bilderbüchern, Malsachen & Co. stehen Smartphone oder Tablet mittlerweile hoch im Kurs bei den Kleinen. Zwar sollten Kinder diese nicht im Übermaß nutzen, aber in dieser außergewöhnlichen Situation sind altersgerechte Filme und Spiele-Apps eine praktische Möglichkeit, die Sprösslinge bei Laune zu halten. Für die Zeit nach der Quarantäne bieten sich die Apps natürlich auch an, um die Kids auf Reisen zu beschäftigen. Welche Apps sich dafür besonders gut eignen und was generell im Umgang damit beachtet werden sollte, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERGO Reiseversicherung (ERV).

Das Komplettpaket: Die Toggolino-App

Sehen, Hören und Spielen: Diese App kommt mit 100 kostenlosen Inhalten von bekannten Serien wie „Peppa Pig“ über Hörspiele bis hin zu Musik zum Mitsingen sowie lehrreichen Spielen. Sie eignet sich für Kinder ab zwei Jahren und ist kostenlos für iOS und Android erhältlich. Um weitere Inhalte zu nutzen, kann ein Premiumpaket für 7,99 Euro im Monat gekauft werden. Damit haben Eltern gleich eine Bandbreite an Auswahlmöglichkeiten kompakt in einer App.

Digitale Märchen: Kinder-eBook

Zum Vorlesen oder für Leseanfänger eignen sich Kinder-eBooks in der App. Auch hier gibt es zahlreiche Versionen, die kostenlos oder für einen geringen Betrag zum Download erhältlich sind. So kaufen Eltern beispielsweise für 0,49 Euro die 400 Seiten starke Gesamtausgabe der Märchen der Brüder Grimm. Schneewittchen, Rapunzel & Co. sind unvergängliche Erzählungen, die Kinder in eine magische Welt eintauchen lassen.

Für die Zeit zuhause: Home Schooling Angebote

Nicht alle Schulen sind digital so gut ausgestattet, dass Schüler auf den anfallenden Lehrstoff problemlos online zugreifen können. In diesem Fall helfen fächerübergreifende Lernportale wie Sofatutor, Lehrermarktplatz, scoyo oder Anton. Rechen-Geschichten und Einmaleins-Aufgaben für die erste bis vierte Klasse finden Eltern bei Zahlen Zorro. Leseförderung für die erste bis zehnte Klasse mit Quizfragen und spannenden Büchern gibt es auf Antolin. Die Mediathek des BR stellt zudem ein großes Video-Lernangebot für die wichtigsten Fächer bereit. So können Schulkinder den Lehrstoff trotz Schulschließungen erarbeiten.

Tipp: Sicherer Umgang mit Apps

Trotz Doppelbelastung durch Arbeit und Kinderbetreuung sollten Eltern generell wissen, welche Apps der Nachwuchs nutzt. Denn Kinder brauchen oft eine Anleitung bei der Bedienung. „Darüber hinaus sollte auf jeden Fall eine Kindersicherung auf den Betriebsgeräten eingerichtet sein“, so Birgit Dreyer. „Diese verhindern, dass minderjährige Nutzer versehentlich Zugang zu anderen Apps oder generell zum Internet bekommen.“ Zusätzlich sollten auch Filterprogramme installiert sein, die nur den Zugriff auf kinder- und jugendfreundliche Seiten im Netz erlauben. „Es empfiehlt sich, Benutzerkonten für die einzelnen Familienmitglieder anzulegen“, rät Dreyer. Auf Webseiten wie klicksafe.de können sich Eltern informieren, wie sie ihr Kind am besten an die Technologie heranführen und welche Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden sollten.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ergo-reiseversicherung.de.

Quelle: ERGO Reiseversicherung

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