Es gibt Wörter, die reichen schon aus, um ein Augenrollen auszulösen.
„Herrenhandtasche“ ist so eines.
Kaum fällt der Begriff, schwingt etwas mit. Ein Unterton. Ein Spott. Ein „Das braucht doch kein Mann“.
Aber warum eigentlich nicht?
Jahrzehntelang war es normal, dass Männer alles in ihre Hosentaschen stopfen.
Schlüssel.
Handy.
Portemonnaie.
Kopfhörer.
Manchmal noch mehr.
Beulen in der Jeans galten als praktisch. Nicht als unästhetisch.
Und trotzdem halten sich manche Bilder hartnäckig. Eine Tasche – das sei doch etwas Weibliches. Etwas, das nicht zum „richtigen Mann“ passt.
Vielleicht liegt genau dort das Problem.
Warum sollte Funktionalität ein Geschlecht haben? Warum sollte Ordnung eine Frage von Rollenbildern sein?
Eine Tasche ist kein Statement. Sie ist ein Werkzeug.
Sie schafft Raum.
Entlastet.
Bringt Struktur.
Und sie verändert etwas anderes, das man nicht sofort sieht: Haltung.
Wer nicht permanent alles in die Taschen stopfen muss, bewegt sich anders. Steht anders. Wirkt klarer.
Es geht nicht um Mode. Nicht um Trend. Und schon gar nicht um Nachahmung.
Es geht darum, sich nicht von alten Bildern begrenzen zu lassen.
Eine Tasche macht keinen Mann weniger männlich. Genauso wenig wie gepflegte Schuhe oder eine bewusste Kleidungsauswahl.
Vielleicht ist es an der Zeit, das Märchen von der „Herrenhandtasche“ als das zu sehen, was es ist: Ein Relikt.
Und vielleicht trägt man einfach das, was den eigenen Alltag leichter macht.
Nicht, weil es erlaubt ist. Sondern weil es sinnvoll ist.
—
Ein Originalbeitrag auf maennerformat.
Von Jürgen.
Gedanken über Männerthemen, Beziehungen und das Leben dazwischen.
Ohne Show. Ohne Rollenbilder.
Dafür mit Haltung.
Es gibt Wörter, die reichen schon aus, um ein Augenrollen auszulösen.
„Herrenhandtasche“ ist so eines.
Kaum fällt der Begriff, schwingt etwas mit. Ein Unterton. Ein Spott. Ein „Das braucht doch kein Mann“.
Aber warum eigentlich nicht?
Jahrzehntelang war es normal, dass Männer alles in ihre Hosentaschen stopfen.
Schlüssel.
Handy.
Portemonnaie.
Kopfhörer.
Manchmal noch mehr.
Beulen in der Jeans galten als praktisch. Nicht als unästhetisch.
Und trotzdem halten sich manche Bilder hartnäckig. Eine Tasche – das sei doch etwas Weibliches. Etwas, das nicht zum „richtigen Mann“ passt.
Vielleicht liegt genau dort das Problem.
Warum sollte Funktionalität ein Geschlecht haben? Warum sollte Ordnung eine Frage von Rollenbildern sein?
Eine Tasche ist kein Statement. Sie ist ein Werkzeug.
Sie schafft Raum.
Entlastet.
Bringt Struktur.
Und sie verändert etwas anderes, das man nicht sofort sieht: Haltung.
Wer nicht permanent alles in die Taschen stopfen muss, bewegt sich anders. Steht anders. Wirkt klarer.
Es geht nicht um Mode. Nicht um Trend. Und schon gar nicht um Nachahmung.
Es geht darum, sich nicht von alten Bildern begrenzen zu lassen.
Eine Tasche macht keinen Mann weniger männlich. Genauso wenig wie gepflegte Schuhe oder eine bewusste Kleidungsauswahl.
Vielleicht ist es an der Zeit, das Märchen von der „Herrenhandtasche“ als das zu sehen, was es ist: Ein Relikt.
Und vielleicht trägt man einfach das, was den eigenen Alltag leichter macht.
Nicht, weil es erlaubt ist. Sondern weil es sinnvoll ist.
—
Ein Originalbeitrag auf maennerformat.
Von Jürgen.
Gedanken über Männerthemen, Beziehungen und das Leben dazwischen.
Ohne Show. Ohne Rollenbilder.
Dafür mit Haltung.
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