Es gibt Bücher, die liest man. Und es gibt Bücher, die bleiben.
Manche stehen einfach im Regal. Andere wandern immer wieder zurück auf den Nachttisch.
Nicht, weil man vergessen hätte, wie sie enden. Sondern weil sie etwas in einem berühren, das sich nicht mit einem Mal erschöpft.
Beim ersten Lesen geht es um die Geschichte. Um Spannung. Um Figuren. Um das, was passiert.
Beim zweiten Lesen passiert etwas anderes.
Man kennt den Verlauf. Man weiß, wer bleibt und wer geht. Und plötzlich liest man langsamer.
Man achtet auf Sätze, die man früher überflogen hat. Auf Zwischentöne. Auf Gedanken, die man beim ersten Mal vielleicht noch nicht verstanden hat.
Vielleicht liegt es daran, dass wir uns verändern.
Ein Buch bleibt gleich. Aber wir nicht.
Was man mit zwanzig liest, liest man mit vierzig anders. Und mit fünfzig vielleicht noch einmal neu.
Man erkennt sich in anderen Figuren wieder. Man versteht Entscheidungen anders. Man entdeckt Themen, die früher keine Rolle gespielt haben.
Und manchmal sucht man in einem vertrauten Buch ein Gefühl von Sicherheit.
Wie ein Lied, das man seit Jahren kennt. Wie ein Film, den man nicht satt wird.
Es ist kein Rückschritt, ein Buch mehrmals zu lesen. Es ist eine Art Gespräch.
Mit der Geschichte.
Mit der Zeit.
Und mit sich selbst.
Vielleicht nehme ich genau deshalb manche Bücher immer wieder zur Hand.
Nicht, um sie noch einmal zu lesen. Sondern um zu schauen, wer ich inzwischen geworden bin.
—
Ein Originalbeitrag auf maennerformat.
Von Jürgen.
Gedanken über Männerthemen, Beziehungen und das Leben dazwischen.
Ohne Show. Ohne Rollenbilder.
Dafür mit Haltung.
Es gibt Bücher, die liest man. Und es gibt Bücher, die bleiben.
Manche stehen einfach im Regal. Andere wandern immer wieder zurück auf den Nachttisch.
Nicht, weil man vergessen hätte, wie sie enden. Sondern weil sie etwas in einem berühren, das sich nicht mit einem Mal erschöpft.
Beim ersten Lesen geht es um die Geschichte. Um Spannung. Um Figuren. Um das, was passiert.
Beim zweiten Lesen passiert etwas anderes.
Man kennt den Verlauf. Man weiß, wer bleibt und wer geht. Und plötzlich liest man langsamer.
Man achtet auf Sätze, die man früher überflogen hat. Auf Zwischentöne. Auf Gedanken, die man beim ersten Mal vielleicht noch nicht verstanden hat.
Vielleicht liegt es daran, dass wir uns verändern.
Ein Buch bleibt gleich. Aber wir nicht.
Was man mit zwanzig liest, liest man mit vierzig anders. Und mit fünfzig vielleicht noch einmal neu.
Man erkennt sich in anderen Figuren wieder. Man versteht Entscheidungen anders. Man entdeckt Themen, die früher keine Rolle gespielt haben.
Und manchmal sucht man in einem vertrauten Buch ein Gefühl von Sicherheit.
Wie ein Lied, das man seit Jahren kennt. Wie ein Film, den man nicht satt wird.
Es ist kein Rückschritt, ein Buch mehrmals zu lesen. Es ist eine Art Gespräch.
Mit der Geschichte.
Mit der Zeit.
Und mit sich selbst.
Vielleicht nehme ich genau deshalb manche Bücher immer wieder zur Hand.
Nicht, um sie noch einmal zu lesen. Sondern um zu schauen, wer ich inzwischen geworden bin.
—
Ein Originalbeitrag auf maennerformat.
Von Jürgen.
Gedanken über Männerthemen, Beziehungen und das Leben dazwischen.
Ohne Show. Ohne Rollenbilder.
Dafür mit Haltung.
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