Wohnen & Leben

FĂŒnf Tipps fĂŒr einen Sommer ohne Wespenstiche

Einen Versuch wert: Der Duft mancher Pflanzen kann Wespen vom gedeckten Tisch fernhalten. Foto: Debeka

Dos und Don’ts, wenn Wespen den Grillabend stören

Ein lauer Sommerabend, gerade ist das Grillgut auf dem Teller angerichtet – und dann kreist eine Wespe um den Tisch. Und kurz darauf noch eine. Was tun? Die Debeka, eine der grĂ¶ĂŸten Versicherungsgruppen und Bausparkassen in Deutschland, verrĂ€t Tricks, wie ein Miteinander ĂŒber den Sommer gut funktionieren könnte. Welche Tipps einen Versuch wert sind.

Duft-Offensive

Den Duft von bestimmten Pflanzen mögen Wespen nicht, z. B. von TomatenblĂ€ttern, Duftgeranien (Pelargonium crispum), Lavendel, Basilikum, Rosmarin, Minze. Wer seine Sitzecke damit bestĂŒckt oder an den RĂ€ndern umpflanzt, Pflanzen im Topf oder als Strauß auf den Tisch stellt, hat gute Chancen auf einen ruhigeren Abend. Bestimmte Ă€therische Öle wie Citronella, Nelken, Eukalyptus oder Pfefferminzöl stehen ebenfalls im Ruf, Wespen (und ĂŒbrigens auch MĂŒcken) abzuwehren. Einfach einige Tropfen des entsprechenden Öls auf einen Stoffstreifen geben oder eine Duftkerze anzĂŒnden.

Lebensmittel abdecken

Offene Nahrungsmittel ziehen Wespen magisch an. Daher heißt die Devise: SchĂŒsseln möglichst lange abgedeckt lassen und nach dem Essen zĂŒgig benutzte Teller, SchĂŒsseln und Platten mit Lebensmitteln wegrĂ€umen. Unbedingt vor dem Trinken aus Flaschen einen Kontroll-Blick hineinwerfen.

Sofort-Hilfe: SprĂŒhflasche mit Wasser

Ein feiner Wassernebel in Richtung Wespe simuliert Regen: Das Insekt fliegt im Idealfall zurĂŒck zum Nest und stört nicht weiter. Am besten bei der ersten Wespe, die auftaucht, anwenden, denn das ist die Kundschafterin, die ihre Artgenossinnen ĂŒber interessante Nahrungsquellen informiert. Dabei unbedingt sicherstellen, dass vorher keine chemischen Stoffe in der SprĂŒhflasche waren.

Auf keinen Fall

Wenn eine Wespe zu nah kommt: Ruhe bewahren, keine hastigen Bewegungen. Denn Wegwedeln macht Wespen eher aggressiv. Wegpusten oder Anatmen ist ebenfalls keine gute Idee: Das in der Atemluft enthaltene CO2 ist fĂŒr Wespen ein Alarmsignal, das sie angriffslustig macht. Eine Wespe zu töten ist grundsĂ€tzlich verboten und nur erlaubt, wenn ein triftiger Grund vorliegt. Auch wenn es in der Praxis fĂŒr einzelne Wespen kaum verhĂ€ngt wird, droht tatsĂ€chlich ein gesetzlich festgelegtes Bußgeld, das je nach Bundesland variiert. Außerdem setzt eine Wespe, die erschlagen wird, Alarmpheromone frei, die Artgenossinnen in der NĂ€he aggressiver machen. Und: Im Todeskampf kann die Wespe noch reflexartig zustechen.

Alternative Futterstelle

WĂ€hrend des Grillabends kann eine alternative Futterstelle mit einem StĂŒck reifem Obst abseits des Tisches eine Lösung sein – kann aber auch noch mehr Wespen anlocken.

Wespennest entfernen?

GrundsĂ€tzlich stehen Wespennester unter Naturschutz. Stellt ein Wespennest am Haus allerdings eine akute Gefahr dar, kann eine Entfernung angezeigt sein. DafĂŒr ist eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde nötig, die mancherorts mit Wespenberatern zusammenarbeitet. Das Entfernen oder die Umsiedlung des Nestes ist ein Fall fĂŒr Profis: SchĂ€dlingsbekĂ€mpfer, manchmal auch Imker, bei akuter Gefahr fĂŒr Leib und Leben die Feuerwehr. Die Kosten fĂŒr das Entfernen eines Wespennestes können z. B. bei der Debeka in die Hausrat- oder WohngebĂ€udeversicherung miteingeschlossen werden.

Quelle: Debeka Allgemeine Versicherung AG