Hey Männer,
manchmal stehe ich morgens vor dem Spiegel und bleibe einen Moment länger stehen. Nicht, weil ich kontrolliere, ob der Bart sitzt. Sondern weil ich mich anschaue. Und dabei fällt mir auf: Da ist wieder eine kleine Linie mehr. Eine Falte neben den Augen. Eine auf der Stirn. Ein paar graue Haare mehr im Bart. Früher hätte mich das wahrscheinlich gestört. Heute denke ich etwas ganz anderes.
Jede Falte erzählt eine Geschichte.
Sie erzählt nicht nur, dass Zeit vergangen ist. Sie erzählt, dass ich gelebt habe. Dass ich gelacht habe. Dass ich mir Sorgen gemacht habe. Dass ich geliebt habe. Dass ich Abschiede erlebt habe. Dass ich wieder aufgestanden bin. Vielleicht sieht man genau das. Nicht das Alter. Sondern das Leben.
Früher wollte ich älter aussehen.
Schon verrückt. Mit Anfang zwanzig wollte ich möglichst erwachsen wirken. Heute scheint es oft genau andersherum zu sein. Cremes gegen Falten. Haare färben. Alles soll möglichst jung aussehen. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Wenn jemand das für sich möchte, ist das völlig in Ordnung. Aber ich habe irgendwann aufgehört, gegen jede kleine Veränderung anzukämpfen. Denn sie gehört inzwischen zu mir. Ich möchte nicht aussehen wie mit dreißig. Ich bin heute nicht mehr derselbe Mann. Und ehrlich gesagt das ist auch gut so. Ich habe Erfahrungen gesammelt. Menschen kennengelernt. Fehler gemacht. Dinge gelernt, die mir mit dreißig niemand hätte erklären können. Warum sollte mein Gesicht so tun, als wäre all das nie passiert?
Falten sind keine Gebrauchsspuren.
Sie sind Erinnerungen. Vielleicht sieht man in ihnen jedes herzliche Lachen. Jede schlaflose Nacht. Jeden schönen Sommer. Jede schwierige Entscheidung. Jeden Neuanfang. Ich finde diesen Gedanken wunderschön. Denn plötzlich geht es nicht mehr darum, Falten zu verstecken. Sondern darum, das Leben dahinter zu sehen.
Vielleicht ist das wahre Geschenk des Älterwerdens…
…dass wir irgendwann aufhören, perfekt sein zu wollen. Ich muss heute niemandem mehr beweisen, dass ich jung bin. Ich möchte lieber zeigen, dass ich glücklich bin. Dass ich neugierig geblieben bin. Dass ich immer noch Träume habe. Und dass ich jeden Tag etwas Neues entdecken möchte. Denn genau das hält uns jung. Nicht faltenfreie Haut. Sondern ein offenes Herz.
Ich werde älter. Und weißt du was? Ich finde das inzwischen gar nicht mehr schlimm. Denn jede Falte erinnert mich daran, dass ich leben durfte. Und ich hoffe, dass noch viele dazukommen.
Danke fürs Lesen – starke Gedanken brauchen starke Männer.
Und falls du morgen früh vor dem Spiegel stehst, dann schau nicht nur auf die Falten.
Schau auf den Menschen, der sie sich verdient hat.
Bleib Echt. Bleib Du!
Wir lesen uns,
Jürgen
Hey Männer,
manchmal stehe ich morgens vor dem Spiegel und bleibe einen Moment länger stehen. Nicht, weil ich kontrolliere, ob der Bart sitzt. Sondern weil ich mich anschaue. Und dabei fällt mir auf: Da ist wieder eine kleine Linie mehr. Eine Falte neben den Augen. Eine auf der Stirn. Ein paar graue Haare mehr im Bart. Früher hätte mich das wahrscheinlich gestört. Heute denke ich etwas ganz anderes.
Jede Falte erzählt eine Geschichte.
Sie erzählt nicht nur, dass Zeit vergangen ist. Sie erzählt, dass ich gelebt habe. Dass ich gelacht habe. Dass ich mir Sorgen gemacht habe. Dass ich geliebt habe. Dass ich Abschiede erlebt habe. Dass ich wieder aufgestanden bin. Vielleicht sieht man genau das. Nicht das Alter. Sondern das Leben.
Früher wollte ich älter aussehen.
Schon verrückt. Mit Anfang zwanzig wollte ich möglichst erwachsen wirken. Heute scheint es oft genau andersherum zu sein. Cremes gegen Falten. Haare färben. Alles soll möglichst jung aussehen. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Wenn jemand das für sich möchte, ist das völlig in Ordnung. Aber ich habe irgendwann aufgehört, gegen jede kleine Veränderung anzukämpfen. Denn sie gehört inzwischen zu mir. Ich möchte nicht aussehen wie mit dreißig. Ich bin heute nicht mehr derselbe Mann. Und ehrlich gesagt das ist auch gut so. Ich habe Erfahrungen gesammelt. Menschen kennengelernt. Fehler gemacht. Dinge gelernt, die mir mit dreißig niemand hätte erklären können. Warum sollte mein Gesicht so tun, als wäre all das nie passiert?
Falten sind keine Gebrauchsspuren.
Sie sind Erinnerungen. Vielleicht sieht man in ihnen jedes herzliche Lachen. Jede schlaflose Nacht. Jeden schönen Sommer. Jede schwierige Entscheidung. Jeden Neuanfang. Ich finde diesen Gedanken wunderschön. Denn plötzlich geht es nicht mehr darum, Falten zu verstecken. Sondern darum, das Leben dahinter zu sehen.
Vielleicht ist das wahre Geschenk des Älterwerdens…
…dass wir irgendwann aufhören, perfekt sein zu wollen. Ich muss heute niemandem mehr beweisen, dass ich jung bin. Ich möchte lieber zeigen, dass ich glücklich bin. Dass ich neugierig geblieben bin. Dass ich immer noch Träume habe. Und dass ich jeden Tag etwas Neues entdecken möchte. Denn genau das hält uns jung. Nicht faltenfreie Haut. Sondern ein offenes Herz.
Ich werde älter. Und weißt du was? Ich finde das inzwischen gar nicht mehr schlimm. Denn jede Falte erinnert mich daran, dass ich leben durfte. Und ich hoffe, dass noch viele dazukommen.
Danke fürs Lesen – starke Gedanken brauchen starke Männer.
Und falls du morgen früh vor dem Spiegel stehst, dann schau nicht nur auf die Falten.
Schau auf den Menschen, der sie sich verdient hat.
Bleib Echt. Bleib Du!
Wir lesen uns,
Jürgen
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